A Walk To Talk

 

ist nicht nur in diesen Zeiten, in denen das Zusammensein in geschlossenen Räumen bei manchen das Sicherheitsbedürfnis verletzt und manchmal nach den geltenden Regeln auch schwer umzusetzen ist, eine gute Alternative und Form des Coachings. Die Bewegung versorgt den Körper und das Gehirn mit Sauerstoff, mit den sich verändernden Standorten kommen neue Perspektiven in den Blick und man ist persönlich und gemeinsam unterwegs.

 

Aber selbst, wenn man alleine läuft, ist das Gehen eine einfache und meist unaufwändige Möglichkeit, etwas für die physische und psychische Gesundheit zu tun. Ein bekannter Psychotherapeut ist überzeugt, dass eine fünfstündige Wanderung nur "mit sich selbst" zehn Therapiestunden ersetzt. Also: Rausgehen, spazieren, wandern - in der freien Natur oder wenigstens im Stadtpark. Wo das "Herunterfahren" des öffentlichen Lebens "eingesperrt" sein bedeutet (wie das zeitweise zum Beispiel in Italien oder Spanien der Fall war) werden die Therapeuten und Therapeutinnen (von denen es eh viel zu wenig gibt) sehr viele Stunden Arbeit bekommen.

 

Das nebenstehende Schild entdeckte ich bei einem Coaching-Walk in der Nähe des Englischen Gartens in München. Eine schöne Metapher: Wenn der eigentlich vorgesehene Weg unpassierbar geworden ist, wenn Stolperfallen durch herumliegende Steine entstehen oder das Geläuf von Pfützen übersät ist, wenn man mit Schlaglöchern rechnen muss - dann hilft manchmal schon eine Notgehbahn. Hauptsache: (Weiter-)gehn.

 

 

 

(C) Frank Seifert 2020

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